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Sonntag, 26. Mai 2013

Rainbow Beach + Fraser Island


Abends bin ich mit unzähligen anderen in Rainbow Beach angekommen und hab im Hostel eingecheckt. Habe auf meinem – ziemlich gammligen – Zimmer zwei liebe deutsche Mädels, Isabel und Teresa, kennengelernt, die auch für den übernächsten Tag die Fraser Island Tag Along Safari gebucht hatten. Hab mich erst Mal auf deutsch 2h mit denen ausgequatscht, weil die letzte Woche ziemlich englischlastig war :D

Ich bin ziemlich früh ins Bett und am nächsten Morgen deswegen auch früh aufgestanden. Mir ging's nicht blendend, aber stark erkältet war ich noch nicht. Bin morgens mit den Mädels an den Strand gelaufen, der echt schön ist, aber in Rainbow Beach gibt es einfach so gut wie gar nichts, ein Pub, eine Apotheke, ein IGA, that's it! Dafür lagen wir dann ne Weile bei strahlendem Sonnenschein am Strand. Dort hat uns ein deutscher Backpacker angequatscht (sein Handtuch: „Abitur 2012, alles in trockenen Tüchern“ :D), ob wir für ein Video posen wollen. Alles klar, haben wir seinem Freund in Deutschland, für den er das Video zum Geburtstag macht, von Australien vorgeschwärmt, ihm gratuliert und ihn neidisch gemacht. War ganz witzig :) Zum Abendessen hab ich Naturreis mit Gemüse gekocht und danach ging's zum Briefing für die nächsten drei Tage auf der größten Sandinsel der Welt – Fraser Island.

Nach einem ziemlich langweiligen Video, das uns so ziemlich vor allen Gefahren und negativen Sachen auf Fraser Island gewarnt hat („Remember: SLOW is SAFE“ von so nem seltsamen Sicherheitstypen, der mehr wie ein Punk gewirkt hat) kam dann der Guide bzw. der Mitarbeiter der Adventure Company und meinte so ungefähr, dass das Video so jetzt nicht ganz so sehr stimmt und es eigentlich nicht sooo gefährlich ist. Viele Sachen waren auch einfach nicht relevant, zum Beispiel den Reifendruck verändern oder selber wissen, wann man von low in high range umstellen muss etc. Vor ein paar Jahren ist nämlich noch jeder alleine mit dem Auto rumgekurvt, inzwischen muss man in Gruppen von 4 Autos fahren und das vordere ist das Leader-Auto. So, nachdem wir sämtliche Regeln dreimal durchgekaut hatten, haben wir uns ziemlich gut vorbereitet gefühlt auf den nächsten Tag. Wir wurden auch schon in unsere Gruppe eingeteilt und waren mit 3 Irinnen und 2 Kanadiern, die etwas später ankamen, in einer Gruppe.

Am nächsten Tag ging es gut mit gratis Pancakes vom Hostel los, wir haben eine kleine Tasche gepackt und sind zum Morning Briefing. Wir haben alle eine Kühlbox mit Fleisch, Eiern, Salatdressing etc. bekommen sowie 2 Essenskisten und einen Essensplan (wir mussten das Essen dann selbst auf der Insel zubereiten). Dann saßen wir endlich im Auto. Die Irinnen waren zum Glück schon etwas älter und die eine hatte sogar Traktor-Erfahrung, deswegen sind die zuerst gefahren.

Mir ging es zu dem Zeitpunkt schon erkältungsmäßig echt mau und ich wollte bzw. bin auch die ganze Zeit nicht gefahren, weil das Auto mit Schaltung war, ich seit 7 Monaten nicht mehr in einem Auto saß, geschweige denn auf der linken Seite gefahren bin. Als ich dann auch noch krank war, dann war das so KO-Kriterium. Wir sind zuerst durch ziemlich weichen Sand auf die Autofähre nach Fraser Island gefahren. Dort waren wir kurze 20 Minuten unterwegs bevor wir Lunch an einem Campingplatz hatten. Es gab Sandwiches mit allerlei Salat, Gurke, Tomate, Fleisch/Schinken, Käse etc.. :) Nachdem alle fertig waren und das Essen wieder verstaut sind wir weitergefahren. Wir haben auf dem Weg so einen chilligen Dingo (die Wildhunde auf der Insel, ziemlich gefährlich) gesehen, der vor unseren Autos gechillt hat und sich nicht wegbewegen wollte. Der sei anscheinend schon so an Menschen gewöhnt, dass ihn das relativ wenig interessiert, wenn da ein paar Autos angetuckert kommen.

Rainbow Beach

Rainbow Beach

auf der Autofähre mit Isabel :D
Lunch
entspannter Dingo
Der nächste Stop war der Lake MacKenzie. Wir sind erst Mal trekking-mäßig durch den Wald gefahren, uns hat's im Auto rumgehauen wie noch was, aber wir sind sicher angekommen. Ein super klarer, schöner Regenwasser-See, von denen es nur ungefähr 30 auf der ganzen Welt gibt (mehr als die Hälfte auf Fraser Island). Wir lagen da eine halbe Stunde in der Sonne, die, die nicht erkältet waren haben auch gebadet :D


Dann sind wir auch schon weiter zu unserem Nachtlager gefahren. Auf dem Weg ist der Reifen unseres Guides geplatzt, da haben wir dann erst Mal ne halbe Stunde gewartet bis ein Bus mit Ersatzreifen vorbeikam, weil der den Reifen in seinem Trailer hatte, welcher auf dem ersten Campingplatz stand. Daher waren wir ziemlich spät dran mit der Rückfahrt und das Meer ist schon ziemlich weit im Strand drin gewesen. Wir mussten um Steine rumkurven und ein Auto ist einmal fast abgesoffen. Wir waren das zweite Auto und wir saßen an so einem Stein fest und das Auto hinter uns war dreiviertels mit den Reifen im Meer. Unser Guide ist völlig durchgedreht, kam angerannt, hat unsere Fahrerin rausgezerrt und hat innnerhalb von 2 Sekunden das Auto aus dem Loch geholt, in dem wir festsaßen, sodass das Auto hinter uns zum Glück nicht abgesoffen ist :D War ziemlich spannend, auch wenn wir kurz ein bisschen Schiss hatten. Und auf Sand zu fahren war so cool, zumindest fand ich das, wo ich hintendrin so gechillt habe die ganze Zeit :D

hatten schon fast nasse füße :D


Wir sind dann bei Fast-Dunkelheit am Nachtcamp angekommen, das zum Glück eingezäunt war, also dingo-safe! Am ersten Abend sollte es Asian Stir-Fry mit Reis geben, was wir, nachdem wir uns eine der gammligen „Herd“-Platten erobert haben, auch lecker zubereitet haben. Weil eine Sandinsel keine Wärme festhält (kennt man ja von der Sahara oder so), haben wir uns schon vor dem Essen mit Goon gewärmt :D Beim Essen war's dann schon relativ witzig, wir haben ein paar Trinkspiele gespielt und sind dann auch in einer Dingo-Gruppe zum Strand gelaufen. Ich, die zwei deutschen Mädels und die zwei – schon ziemlich betrunkenen – Kanadier. Die zwei letzteren hielten es für eine gute Idee, sich am Strand hinzulegen und es hat sie einfach null interessiert, dass da ein paar Dingos durchgerannt sind, was soll's, sind ja keine Raubtiere oder so :D
Naja, der Sternenhimmel war auf jeden Fall GIGANTISCH, aber ich hab mich irgendwann so krank gefühlt, dass ich mit den Mädels in unser Zelt gegangen bin. Dort hatte es wirklich gefühlt Minusgrade und ich bin dann in der Nacht richtig krank geworden, Halsweh, Kopfweh, Schnupfen, Husten, das volle Programm!




Dingo-Vertreibungstaktik? :D


War morgens dann schon früh wach und hab erst Mal Teewasser aufgesetzt :D Zum Frühstück hatten wir deluxe Scrambled Eggs (wobei ziemlich viele ETWAS später aufgestanden sind, da sie eine lange Nacht hatten. In dem Camp gibt es sogar eine Tanzfläche mit Disco-Lights :D) auf Toast, um uns für den Tag zu stärken.

Um 9 sind wir zu den berühmten Champagne-Pools losgefahren. Bevor wir da ankamen, hatte die Gruppe vor uns aber einen platten Reifen. Aber was für einer, ist einfach ein Messer dringesteckt, aber andersrum, heißt, die Spitze hat rausgeschaut und der Rest war IM Reifen, keine Ahnung, wie sie das geschafft haben :D Die Zeit haben wir aber für ziemlich coole Bilder genutzt, weil das Wetter einfach nur RIESIG geil war! Also nächster Stop Champagne-Pools: Das sind so Felsen, wo die Brandung abgebremst wird und man dahinter in den Natur-Becken baden kann (auf komplett Fraser-Island ist das Baden strikt untersagt wegen Haien!!). Wenn dann die Wellen über die Felsen brechen, dann sprudelt das Wasser wie Champagner, daher der Name :) Wir hatten da ungefähr eine Stunde Zeit und sind dann anschließend zum Lunch wieder ans Camp gefahren, wo es Salad-Wraps mit Fleisch, Käse und dem ganzen anderen Zeug zu essen gab.









Direkt im Anschluss sind wir zu einem View Point gefahren. So eine geile Sicht hatte ich ja selten in meinem Leben. Wir haben von oben in dem super klaren Wasser Meeresschildkröten und Delphin-Schwärme bzw. einen Hai gesichtet und der Horizont war einfach endlos lang. Dazu noch die pure Sonne, einfach nur perfekt :) War aber auch eine kleine Wanderung zum View Point (hat ich aber SEHR gelohnt).





Um den Tag abzurunden haben wir das meistfotografierte Schiffswrack der Welt (Mahena Wreck) fotografiert :D War jetzt nicht soooo spektakulär, aber man hat natürlich trotzdem ein paar Fotos gebraucht. Ziemlich direkt dahinter war der Eli Creek, der so frisches Wasser hat, dass wir alle unsere Wasser-Container dort auffüllen durften und dann von ganz oben bis fast ganz zum Meer schwimmen konnten. Ich bin so langsam total heiser geworden und habe überhaupt keinen Ton mehr rausbekommen, deshalb musste ich passen. Wir haben uns als Gruppe inzwischen einfach nur super verstanden und dementsprechend haben wir auch das Abendessen gut gemeistert. Dieses Mal gab es Steak mit eigentlich Kartoffelsalat, was wir zu Petersilien-Bratkartoffeln umfunktioniert haben, weil es erstens Mal scheiße kalt war, wir zweitens keine Mayo mehr übrig hatten und drittens das Wasser einfach nicht kochen wollte :D. Dazu gab es grünen Salat, den wir mit Tuna und Veggie Patties aufge“tunet“ haben :D







Goon-Regal

Die anderen haben anschließend wieder getrunken, ich hab mich einfach nur nett unterhalten, weil ich den ganzen Tag über schon so dehydriert war und meine Erkältung echt immer schlimmer wurde. In der Nacht hab ich aber dann zum Glück besser geschlafen, am Morgen war leider meine Stimme so ziemlich im Eimer. Zum Frühstück haben wir noch die letzten Reste unserer Food-Box vernichtet und sind dann zum letzten Mal vom Camp zum Lake Wabby aufgebrochen. Dorthin mussten wir erst Mal ne halbe Stunde so einen Pfad durch den Wald entlang laufen. Dann hatten wir ein Stück, wo einfach wie die Wüste war, bevor wir an dem tollen See angekommen sind. Super weißer Sand, Sonne pur und wir mittendrin gebrutzelt. Wir haben den Engländern/Iren/Kanadiern dann nützliche deutsche Sätze wie „Die haben mein Pferd grün angestrichen“ oder „Ich kann mein Schwert nicht finden“ beigebracht :D Ein paar verrückte deutsche Kerle haben sich die komplette Sanddüne runtergerollt und sind dann im See gelandet, sah richtig witzig aus :)





Nachdem wir dann wieder zurück waren, gings erst Mal eine richtig schwierige Strecke zurück zur Fähre. Alex, die am Steuer saß, hat ein bisschen Panik bekommen und wir hatten einen ziemlichen „bumpy ride“ hintendrin. Aber war okay, wir sind alle lebens angekommen und es hat reibungslos funktioniert, bis wir wieder zurück am Hostel waren. Noch kurz das Auto ausgefegt und durften dann „gehen“. Hatten Abendessen anschließend und saßen an der Hostelbar noch ein bisschen zusammen und haben den mehr oder weniger richtigen Karaoke-Tönen gelauscht. Haben mich alle mit Erkältungsmedikamenten versorgt und die meisten sind dann einfach selbst schon halb krank gewesen, deshalb wurde es auch nicht so die lange Nacht, eher chilliges Beisammensitzen. Lon und die andere Niederländerin waren dann ebenfalls im Hostel und ich merke mal wieder, dass man jeden ungefähr dreimal auf seiner Reise trifft, zumindest wenn sie in die gleiche Richtung reisen.

Anschließend hab ich noch mit Simon telefoniert, der grade im eisig kalten Melbourne hockt und da fand ich es dann verhältnismäßig doch gar nicht mehr ganz so kalt hier. Hab gut geschlafen gehabt dann und am nächsten Morgen mussten wir uns dann alle voneinander verabschieden, weil die Irinnen und die 2 deutschen Mädels schon den Bus um 7.40am nach Noosa genommen haben. War ein bisschen traurig, weil man schon so als Gruppe ein bisschen zusammengewachsen ist, aber ich bin's ja inzwischen wirklich gewöhnt :)

Also zusammenfassend: Fraser Island war bis jetzt eins der geilsten Sachen, die ich je gemacht habe und ich würde es JEDEM empfehlen. Der Hammer, wirklich top! Hatten natürlich auch Glück mit dem Wetter uns ich fand meine Gruppe auch super.
Melde mich wieder, wenn ich von den traumhaften Whitsundays komme, der Wetterbericht zeigt für den ersten Tag bewölkt und dann 2 Tage Sonne!! Hallo Traumstrand Whitehaven-Beach, ich komme! Bis bald, Rebecca

Dienstag, 21. Mai 2013

Noosa Heads + Eumundi


Um 4 sind wir dann schon im schönen Noosa angekommen, wo ich erst Mal eine halbe Stunde zum Hostel gelaufen bin, weil ich dachte, es gibt nur ein Transit Centre und in der Beschreibung stand „only 50m from Noosa Heads Transit Centre“... Irgendwann kam ich durch Fragen also zum Hostel und hab eingecheckt. Erster Eindruck wirklich positiv, hatten gleich einen Willkommensgoon und hab mich ne halbe Ewigkeit mit ner Engländerin (Poppy) unterhalten. In meinem Zimmer sind auch ein paar Mädels, mit denen ich mich für den nächsten Morgen zum berühmten Eumundi Market verabredet hatte. Vor dem ins Bett gehen war ich noch im Coles und hab mir einen geilen Salat gemacht. Bin früh ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es schon um 8.10am losgehen. War echt happy, dass mein Hostel so schön ist und auch nur gefühlte 5m vom Strand.

Am nächsten Tag ging es dann früh und aktiv los, mit dem Bus nach Eumundi. Dort hat mich, Lon und 3 andere Holländerinnen einer der besten Märkte üüberhaupt empfangen. So schnieke, echt! Hab so tolle Anhänger, Armbänder und Ohrringe gefunden, weil ich ja noch nicht genug habe... In so Momenten ist es echt schade, wenn man Backpacker ist, weil man einfach nichts kaufen kann, was größer als ein Armband ist! Hab mich total nach Ubud zurückversetzt gefühlt, sogar die Ökomarke aus Ubud, wo ich mein Moskitospray das letzte Mal her hatte, gab es :D Überall gab's was zu Essen zu probieren, richtig geile Soßen und Dressings, verschieden Balsamic Vinegars, Süßes, deutsche Bratwurststände und Bäckereien, Paella-Stände, japanese food, dutch Poffertjes etc etc etc.
Gab auch so viele süße Vintage-Stände, wo es zum Teil uralte Uhren zu kaufen gab, alte Schreibmaschinen-Buttons als Schlüsselanhänger etc. Wie gesagt, ich hätte mich totgeshoppt, wäre ich nicht imt dem Backpack unterwegs. Hab es so genossen, da rumzuschlendern, zum Glück war Lon auch eher auf dem „lass uns langsam aber alles anschauen“, weil die anderen quasi durchgerannt sind!


:D






Um den Tag gut abzurunden sind wir mittags an den Strand gegangen, haben uns bis um 4 bei 30 Grad in der Sonne gebrutzelt und sind anschließend zum Coles und zu Peterpans fürs Internet. Gut, dass ich es in einer halben Stunde nicht geschafft habe, die 18 Sydney-Bilder hochzuladen (danke Netbook!) und immer noch keine Blogeintrag gepostet hatte, seit ich weg war.
Anschließend habe ich mir Gemüsesuppe gekocht und musste mich von drei Deutschen auslachen lassen, die Pasta bzw. Reis gegessen haben :D War eher so spaßhaft und haben uns recht gut unterhalten dann, obwohl die ja echt geglaubt haben müssen, dass ich ein totaler Öko-Freak bin :D Der eine war sogar ausem Schwobeländle, aus Horb am Neckar und einer der anderen Ingenieur irgendwo und hat gemeint, es sei fürs Studium essentiell, die Klausuren vorher schon zu haben! Also gut :D







Hab mich dann aber irgendwie krank gefühlt und bin ins Bett. Am Morgen total verschnupft, aber bin trotzdem ne Runde joggen gewesen, weil ich schon seit Surfers nicht mehr war. Bin zum Noosa National Park gejoggt, der morgens sowas von schön und peaceful war, nur Jogger unterwegs :) Danach gab's Powerfrühstück mit Haferflocken, Joghurt, Kiwi und Banane bevor ich dann ausgecheckt habe.
Danach bin ich nur in der Lobby mit ein paar Schwedinnen rumgehangen (haben Little Miss Sunshine angesehen :))und es war einfach nur unendlich kalt bei 14 Grad und einem dünnen Zip-Hoodie und Leggings. Hätte ja auch keiner angenommen, dass es in Queensland mal kalt werden würde...
Hab mir dann zum Mittagessen ein Eis gekauft (ich weiß, Ironie, aber der Coles war so weit weg vom Hostel und das Mittagsmenü in den Restaurants so teuer), das sowas von geil war. Die nennen sich Nitrogenie und geben zu nem flüssigen Eismix flüssigen Stickstoff dazu. Hey, das war das cremigste geilste Eis, das ich je im Leben gegessen hab. Bereue nur, dass ich nicht das Salted Caramel Popcorn gegessen habe anstatt das „Nutella Ella Ella“ :D




Um 4 sind wir dann vom hauseigenen Minivan an die Noosa Junction gebracht worden, wo ich – zum 5. Mal – die Engländerinnen von Surfers wieder getroffen habe.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Brisbane


Nach nur 1 ½ Stunden Busfahrt kam ich in Brisbane an und hab mein Hostel auch gleich gefunden. Mein Zimmer war ziemlich eng und man musste Küchenutensilien für 10 Dollar ausleihen ._. Hab erst Mal 3h im Bett gelegen und gedöst bzw. meinen Kater auskuriert und hab mich dann aufgemacht, Brisbane ein bisschen zu erkunden. Obwohl einiges erzählt haben, dass sie Brisbane jetzt nicht so bombe finden, fand ich die Stadt richtig schön, nur hätte ich mir alles ein bisschen größer vorgestellt. War in der Queen Street Mall, bin über die Brücke nach South Bank gelaufen und habe mir dort die Parklands (WUNDERSCHÖN) angesehen. Anschließend von der Fußgängerbrücke die Sicht über das nächtliche Brisbane genossen und war noch im Coles einkaufen.








Southbank Parklands







Abends hab ich noch ein paar Schweizer kennengelernt, bin aber schon um halb 9 ins Bett, weil ich immer noch so fertig war.
Dafür bin ich am nächsten Morgen dann schon um 7 los und bin nach Chinatown gelaufen. Hat mich jetzt nicht so umgehauen, Chinatown in Sydney war wirklich besser und dann hab ich den Rest des Tages bei Peterpans verbracht, weil es geregnet hat und ich meine Regenjacke in Sydney liegen gelassen habe, wuhu!

Um 2 Uhr mittags ging es dann schon auf den Bus. Unser Busfahrer war dieses Mal so stramm, wollte den Ausweis sehen, hat jeden 10x gefragt, ob er Alkohol dabei hat und hat uns die Regeln 3x vorgetragen. Die Busfahrt ist allerdings ziemlich schnell vergangen, weil wir „The Day After Tomorrow“ angesehen haben, pretty scary!

Surfer's Paradise


Nach einer strapaziösen 17-stündigen Busfahrt bin ich dann schließlich in Surfers Paradise gelandet. Nach einem kurzen phone call wurde ich mit 3 anderen Mädels auch schon vom hosteleigenen Fahrer Jim abgeholt. Der erste Eindruck von Surfers war echt gut, nur war das Wetter nicht gerade strand-tauglich. Das Hostel war total schön, großes Zimmer mit eigenem Bad und ein Pool. Außerdem gerade mal 50m zum Strand und 5 Minuten ins Zentrum, was will man mehr? Zuerst bin ich eine Runde joggen gegangen und hab mir den Ort ein bisschen angesehen und eingekauft um anschließend in der riesigen und sauberen Küche braunen Reis mit Gemüse zu kochen. Bin ja top organisiert und hab sämtliche Gewürze/Öl/Essig/Reis/Dosentomaten in meiner Woolworths-Kühltasche dabei. :D
Hab dann Emma und ein paar andere Engländerinnen kennengelernt und hatten einiges zu bequatschen, weil wir alle für ein paar Wochen in Thailand waren. Zugenommen hat dort aber außer mir keiner, was mich irgendwie nachdenklich stimmt...
War anschließend am Strand, lag 10 Minuten NICHT in der Sonne und bin ein bisschen am schönen Sandstrand vorbeigelaufen und hab die Sicht genossen.






Ich bin dann zu einem kurzen Nap noch ins Zimmer und hab mich dann gerichtet für ne Partynacht. Vortrinken ging im Hostel um 9 mit ein paar Trinkspielen los, wo wir dann wirklich eine große Gruppe von 30 Leuten waren. Alle schon ein bisschen angeschickert haben wir uns auf den Weg zum Club gemacht, wo wir alle wie begossene Pudel ankamen, weil es auf einmal angefangen hat, in Strömen zu regnen. Der Club war anfangs noch leer, aber wurde immer voller und nach jedem Jägermeister-Shot ein bisschen besser (die gab's immerhin für nur 5 Dollar, das musste gefeiert werden :D). Irgendwann, ich weiß wirklich nicht mehr wann, bin ich dann aus dem Club raus und hab irgendwie, ich weiß auch nicht mehr wirklich wie :D, 3 Australier kennengelernt und mit denen noch ein halbes Stündchen gechillt. Die waren dann so besorgt, dass ich nicht im Dunkeln heimlaufe, dass sie mich heimgefahren haben :) not bad :)
Kam ich heim und bin wie tot in die Kissen gefallen.


Mercedes und Emma

Ash und ich

Habe morgens gemerkt, dass ich sogar geschafft hatte, mich noch abzuschminken :) Nur leider hat mein Wecker erst um 10 geklingelt, weil ich den gestellt hatte, als ich noch nicht wusste, dass das die Checkout-Time ist... also im Turbo alles in den Rucksack geschmissen, ausgecheckt und dann wurden wir auch schon zum Bus Terminal gefahren. War auch kauuum verkatert und ich sah topfit aus! Nicht!
Kurz wars, das Wetter war nicht so gut, aber geile Leute und ne geile Nacht! Richtig guter Start für die Ostküstenreise! :)

Meine letzten 2 Wochen in Sydney


So, nachdem Laura und ihre Mum mich verlassen haben war ich also „allleine“ in Sydney. Ich bin ZIEMLICH viel gelaufen, unter anderem zwei Tage hintereinander zum Bondi Beach und zurück sowie zum Coogee, dann zum Bondi und wieder zu Central. War ein paar Mal joggen, hab mich relativ gesund ernährt und das gigantische Wetter noch in vollen Zügen genossen. 








Eigentlich wollte ich erst 3 Tage vor meiner Abreise kündigen, aber irgendwie hab ich mich verplappert (wer hätte es gedacht) und meine Store Managerin hat's dann schon 2 Wochen vorher gewusst und meinem Chef gesagt. Der hat so getan, als wüsste er das schon lange, ist aber gar nicht möglich.... :D Naja, auf jeden Fall hab ich weiterhin die Sandwiches gemacht, Lubi, die andere Sandwichmakerin kam erst in der letzten Woche zurück. Francois, unser Koch, hatte einen Riesenstreit mit Clem, der anderen Allrounderin und meinte, sie solle sich doch selbst f**** und in ihr Land zurückgehen, weil sie einfach nix kann. :D ALLA GUT! Ja, die Arbeitsatmosphäre war immer ein bisschen gestresst, aber ich hab mich dann dafür abends immer gut entspannt. An einem Tag war ich auch noch mit Bruna im Contemporary Art Museum, aber ich muss sagen, dass mir alte Kunst einfach tausendmal besser gefällt...


An meinem letzten richtigen Wochenende war ich mit Alana im Westfield Bondi Jnctn shoppen (hab ein paar Sachen gefunden, nur leider hatte der Hollister noch nicht offen :( ) und war mit Bruna am Manly Beach. Wir haben zusammen den Manly to Dee Why Beachwalk gemacht, der ein bisschen trekkingmäßiger als der Bondi Beachwalk war. Hat mir aber Spaß gemacht, obwohl das Wetter jetzt nicht soooo bombe war. Die Strände waren trotzdem total schön und einfach fast nix los :) Wir haben beim Thai mittags gegessen waren nach dem ewigen Gelaufe todmüde und sind mit dem Bus heimgefahren.








japanische Wonton-Nudelsuppe, so yummy :)

Vor 1 ½ Wochen ist Ame von ihrem East Coast Trip zurückgekommen und hat hier geschlafen, nicht zur großen Freude der Mädels... :D Aber ne Woche später kam sie dann wieder von Fiji und hat fast mein ganzes Zeug mit nach Hause genommen. Ist krass, dass sie jetzt einfach schon wieder heimgeflogen ist :O. Aber bis sie das Zeug gepackt hatte, ich sag's euch. 30Kg war das Ding genau schwer und wir haben es unter lautstarkem Geächze und Gekichere quasi den Gang entlang gerollt und sie hat sich dann ein Taxi genommen, weil die 200m zur Central Station einfach zu viel gewesen wären, also ernsthaft! :D



der schlimmste Abschied :'( meine heißgeliebten superstars :D

Am Freitag hab ich mir dann frei genommen um noch ein paar Sachen zu packen und hab mich mit Allison getroffen, das Mädel, das mich am ersten Tag in Hongkong rumgeführt hat. Haben uns ultra gut verstanden, weil ich erstens besser drauf war und zweitens ihr Englisch hier so viel besser geworden ist. Wir haben dann noch einen Kaffee im Modus getrunken und ich hab mich verasbschiedet. War jetzt nicht wirklich traurig, aber war schon ein seltsames Gefühl...

Hab Allison anschließend die Harbour Bridge und das Opera House gezeigt, Martin Place, wir waren bei mir zuhause und dann sind wir noch zu K-Mart, weil sie günstige Klamotten gebraucht hat :D

Am Abend war ich dann mit Alana und Bruna im 3 Wise Monkeys noch ein bisschen war trinken und haben getanzt. DANN bin ich heim und 5 Minuten nach mir wurden Kimiko und Kana und ihrem Kumpel heimgebracht. Gut, dass Kimiko nicht sturzbesoffen unser komplettes Bad vollgekotzt hat und ich das dann nicht geputzt hab oder so... Kana ist dann etwas weniger betrunken einfach wieder feiern gegangen, war aber ne Viertelstunde später schon wieder zurück, weil sie ihre Handtasche hier liegen gelassen hat und hat es sich dann auf dem Sofa bequem gemacht. Soviel zu einem entspannten letzten Abend!

Am nächsten Morgen war dann natürlich ne Entschuldigung fällig, aber ich fands dann auch gar nicht mehr so schlimm.
Das war dann tatsächlich der letzte Tag in Sydney, OMG! Hab mich morgens von den Mädels verabschiedet, die arbeiten gegangen sind, bin noch einmal zum Martin Place und zurück gelaufen und hab als Abschiedsgeschenk für meine WG ein billiges Heizungsteil von K-Mart gekauft :D
Als ich wieder heimkam hatte ich total die süße Postkarte von Kimiko auf dem Schreibtisch, die mich für die Putzerei entschädigt hat. Dass sie mich vermissen wird, ich wie ihre kleine Schwester sei, weil die genauso alt ist etc. (ich hab mich mehr wie ne Mutter gefühlt, aber lassen wir das :D).
Eine Stunde vor Abfahrt hab ich dann alles gepackt gehabt, wollte noch skypen, da ist mir eingefallen, dass ich die Vouchers von Peterpans für NZ noch nicht hatte. Guuuut, bin ich da halt schnell hinGERANNT um mir sagen zu lassen, dass sie sie immer noch nicht ausgedruckt haben und ich sie irgendwo auf dem Weg in nem Peterpans Reisebüro abholen soll. Dankeschön!
Hab mich dann von Mami und Kimiko verabschiedet, die einfach so mega süß waren. „We will miss you Becky“ in ihrem süßen Akzent :)
Um 6:45pm ist dann mein Bus abgefahren, der war ziemlich leer und ich hatte zwei Sitze, wenn auch unbequeme. Es ist krass, dass meine Sydney-Zeit jetzt vorbei ist. Werde mich immer LIEBEVOLL dran erinnern :D